Filmtipp: Das Salz der Erde

10. Mai 2015 at 12:52

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Auch Fotografen lieben „bewegte“ Bilder. Daher heute mal ein Filmtipp, nicht nur für Bewunderer eindrucksvoller Schwarz-Weiß Fotografien.
Der Film, auf DVD erhältlich, läuft auch noch in einigen Programm-Kinos.
Inhalt: Ein Intensives Porträt des und Hommage an den Meister der Sozialfotografie Sebastião Salgado aus der Sicht seines Sohnes Juliano und der seines Bewunderers Wim Wenders.
Das Werk des mittlerweile 70-jährigen weltberühmten brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado ist geprägt von Empathie. Wie kein anderer legt er Zeugnis ab vom menschlichen Leid. Seine rauen Schwarz-Weiß-Bilder von den Krisengebieten der Welt, etwa der Hungerkatastrophe in der Sahel Zone, dem Genozid in Ruanda oder den Arbeitsbedingungen in einer brasilianischen Goldmine gingen um die Welt. Bis er, an seiner Belastungsgrenze angekommen, einen Schlussstrich zog und Fauna, Flora und Umweltschutz ins Zentrum seiner Arbeit rückte.
Zeit seines Lebens hält Sebastiao Salgado das Leid der Welt mit der Kamera fest, bis er beschließt, endlich etwas zu tun. Intensives Porträt des Fotografen aus der Sicht seines Sohnes und der seines Bewunderers Wim Wenders.

Volltreffer – „Sylt #20“ von Christian Reinartz

10. November 2014 at 16:32

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In seiner Serie „Pola Diaries | Sylt“ zeigt Christian Reinartz (zum Profil auf lumifaktur.de) Aufnahmen der Nordseeinsel, welche mit seinem Smartphone enstanden sind, dabei aber den Look analoger Polaroids absolut überzeugend nachahmen. Wir haben eine besonders gelungene Aufnahme aus dieser Serie ausgewählt, um sie hier als unseren neuesten „Volltreffer“ zu präsentieren.

Christian schreibt zu seinem Bild:
Das Polaroid ist das Auftaktfoto einer ganzen Serie, die die Stimmung eines herbstlichen Besuchs der Insel Sylt wiedergeben soll. Als ich die Strandkörbe gesehen habe, die sauber ausgerichtet am verlassenen Strand von Westerland standen, war klar, dass ich dieses Bild voll Ordnung in der Unordnung machen muss. Als Kamera habe ich das Nexus 5 von Google benutzt und das Bild schon während der Aufnahme mit einem selbst gefertigten Filter der App Vignette entwickelt. Nachbearbeitungen gab es keine.

Using An iPhone in Low Light Conditions

14. Oktober 2014 at 15:19

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Dass man mit dem Handy seriöse Fotografie betreiben kann wurde ja von vielen namhaften Fotografen schon hinlänglich bewiesen. Aber kann man mit der Hosentaschenkamera auch bei schlechtem Licht brauchbare und ansprechende Bilder generieren? Martin Dürr, Lumifaktur-Mitglied (zum Profil auf lumifaktur.de) ist dieser Frage nachgegangen und hat für das Englische Onlinemagazin „TheAppWhisperer“ einige Apps für das iPhone auf Herz und Nieren getestet. Nachzulesen ist der erste von zwei Artiklen hier: http://theappwhisperer.com/2014/09/17/signal-noise-using-iphone-low-light-conditions/

The question whether you can do serious photography with your mobile phone has been proven by so many well known photographers. But can you take usable and appealing iamges at low light with your pocket sized camera? Lumifaktur member Martin Duerr  (zum Profil auf lumifaktur.de) has taken a closer look at that question and wrote an article for the English online magazine „TheAppWhisperer“ where he put a few apps to the acid test. The first of two articles can be found here: http://theappwhisperer.com/2014/09/17/signal-noise-using-iphone-low-light-conditions/

Volltreffer – „Container“ von Markus Pfeffer

17. September 2014 at 14:08

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Die kraftvollen Schwarz-Weiß Bilder von Markus Pfeffer  (zum Profil auf lumifaktur.de), beeindrucken nicht zuletzt durch ihre gekonnte Ausarbeitung und die sorgfältige Wahl der Gewichtung einzelner Bildteile. In unnachahmlicher Weise vereint er Spannung und Ruhe in seinen urbanen und ruralen maritimen Landschaften.

Markus schreibt zu seinem Bild:
Die Aufnahme entstand im Mannheimer Hafengebiet mit meiner Fuji X-E1 und dem Fuji XF 10-24 Zoom. Mein Ziel war es, bei der Ausarbeitung bei diesem Bild gleich vorzugehen, wie auch bei meinen Langzeit-Architekturaufnahmen. Hierbei ist es unerlässlich, in Photoshop zuerst äußerst exakte Auswahlen für die einzelnen Bildelemente (in diesem Fall den Himmel, die einzelnen Container-Fronten, sowie den Asphalt) zu erstellen. Nur auf diese Weise ist es möglich, die einzelnen Bildelemente gezielt zu bearbeiten und so dem Bild den gewünschten Look zu verpassen, z.B. indem man diese durch Kurven oder Tonwertkorrektur bearbeitet.

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The powerfull black & white images of Markus Pfeffer (visit his profile on lumifaktur.de) impress not least with their skillful post production and the thorough way of emphasizing different elements of the images. In an inimitable way he combines tension and silence in his urban and rural maritim landscapes.

Markus writes about his image:
I took the picture in the port of Mannheim with my Fuji X-E1 and the Fuji XF 10-24 zoom lens. For post production my goal was to use the same approach as with my long-exposure achitecture shots. For this it is crucial to first create absolutely exact selections for the seperate elements of the picture in Photoshop (in this case for the sky, the several container faces and the ground). Only then it is possible to work on the seperate image elements in a targeted manner and thus give the image the desired look, e.g. by applying Photoshop’s curves and levels tools.

Ausstellungstipp – Richard Avedon im Münchener Brandhorst Museum

27. August 2014 at 10:01

BLOG

Die Richard Avedon Ausstellung im Münchener Brandhorst Museum zeigt eine sehr persönliche Seite des 2004 verstorbenen amerikanischen Fotografen.

Nicht seine eindrucksvollen Werbefotografien stehen im Vordergrund der Werkschau, sondern seine Schwarz-Weiß Portraitaufnahmen.
Oftmals in lebensgroßen Silbergelatineabzügen konfrontiert er den Besucher mit Prominenten und unbekannten Menschen und offenbart eine tiefgründige Seelenschau, die niemanden unberührt lässt.

Ein Muss für alle Besucher: Die Filmdokumentation über und mit Richard Avedon zeigt den Menschen hinter der Kamera und seine Beweggründe.

Rundum faszinierend!

Wolfgang Mothes – „Rookie“

25. August 2014 at 09:29

 

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Lumifaktur-Fotograf Wolfgang Mothes (zum Profil auf lumifaktur.dewollte schon seit langem einmal etwas völlig anderes fotografieren als die von ihm bevorzugten Motive: Architektur. Ganz unbeschwert, ohne Stativ und tiefschürfende fototechnische Überlegungen über die Perspektive und stürzende Linien sollten diese Bilder entstehen – beiläufig sozusagen, mit leichter Hand. Und augenzwinkernd obendrein, denn man sollte den Bildern sofort ansehen, dass sie nicht ganz ernst gemeint sind.

Jetzt brauchte er nur noch eine Bildidee und einen Hauptdarsteller und beides war schnell gefunden: Ein Waschbär sollte es sein und diesen Waschbär wollte er fotografisch beobachten. Warum ausgerechnet einen Waschbär? Weil Waschbären allgemein als witzige und pfiffige Zeitgenossen gelten und sie mit ihrer schwarzen Maske aussehen wie die Panzerknacker-Bande in Walt-Disney’s Micky-Maus. Jeder mag sie – zumindest die große Zahl derjenigen, bei denen sie nicht auf dem Dachboden Quartier genommen haben. Mothes ließ sich einen Waschbär nach seinen Vorstellungen von einer sehr guten Tierpräparatorin ausstopfen und diesen kleinen naseweisen Kerl – „Rookie“ genannt – beobachtet er nun mit seiner Kamera, immer dann, wenn sich „Rookie“ mal wieder die Errungenschaften der menschlichen Zivilisation des 21. Jahrhunderts betrachtet und sich dabei so seine Gedanken macht.

Die Bilder dieser wundervollen Serie findet Ihr unter: http://lumifaktur.de/index.php?area=bild&idx=35708

Am 14.07.2014 gab es über Rookie auch einen Artikel im Rhein-Main Extra Tipp, den ihr hier lesen könnt.

 

Volltreffer – „Follow“ von Wolfgang Straube

7. August 2014 at 10:11

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In seiner Serie „Urban Reflections“ beschäftigt sich Lumifaktur Fotograf Wolfgang Straube (zum Profil auf lumifaktur.demit Spiegelungen in Schaufensterscheiben und schafft damit faszinierende Bilder mit vielen verschiedenen Ebenen, in denen sich immer wieder Neues entdecken lässt. Das Bild „Follow“ aus dieser Serie ist dieses Mal unser Volltreffer.

Wolfgang schreibt zu seinem Bild:
Das Bild entstand in Berlin in der Friedrichstrasse. Ich war noch am Anfang meiner Serie über Spiegelungen und Reflexionen in der Stadt. Die Schaufenster dieses Bekleidungshauses waren nicht so beeindruckend gestaltet für meine Ideen. Doch dann das Gesicht dieses Kerls mitten im Fenster, mit seinem magischen, faszinierenden Blick. Der zog mich sofort in seinen Bann, dazu die Schrift: „Follow your nature“. Dazu die Passanten, hektisch vorbei laufend, einen kleinen Blick riskierend und dann weiter. Das war mein Motiv.

Hier geht’s zum Bild auf lumifaktur.de

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In his series „Urban Reflections“ Lumifaktur photographer Wolfgang Straube (visit his profile on lumifaktur.de) shows reflections in store windows and thus creates fascinating images containing many layers in which you can constantly discover new details. We selected the image „Follow“ from this series as our current „Volltereffer“.

Wolfgang writes about his image:
The image was taken in the Friedrichstrasse in Berlin. My series about urban reflections was still at the beginning. The store windows of this shop didn’t seem too impressive to me at first. But then I saw the face of this guy, his magical, fascinating gaze, which instantly caught my attention. Add to that the writing „Follow your nature“, the passersby moving hectically, risking a short glance and there was the subject for my image.

See the image on lumifaktur.de

 

Neue Online-Ausstellung „Bahnhof Guillemins“

5. August 2014 at 10:15

 

Guillemins

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„Liège-Guillemins“! Wie Donnerhall klingt in den Ohren eines ambitionierten Architekturfotografen dieser Name – und das nicht ohne Grund!
Gemeint ist damit der seit 2009 bestehende Fernbahnhof von Lüttich, der von Anfang an ein Eldorado für Fotografen war. Erbaut vom spanischen Stararchitekten Santiago Calatrava, der für seine organisch wirkende, futuristische Designsprache weltbekannt geworden ist und dessen Bauwerke an Skulpturen erinnern, ist der Bahnhof Liège-Guillemins mit seiner lichten und geschwungenen Tragekonstruktion ein absolutes fotografisches Muss.
Und das Schönste dabei ist: Anders als in Deutschen Bahnhöfen darf man dort nach Herzenslust mit Stativ fotografieren. Niemand stört sich daran. Im Gegenteil: Man hat mitunter sogar den Eindruck, dass das Bahnhofspersonal einschließlich der Bahnpolizei stolz darauf ist, dass „ihr“ Bahnhof so fotogen und beliebt ist.
Kein Wunder also, dass nach und nach eine Vielzahl von Lumifaktur-Fotografen den Weg nach Lüttich gefunden hat. Wie nicht anders zu erwarten, sind sie mit den verschiedensten Ergebnissen zurückgekommen. Entsprechend seiner offenen, luftigen Konstruktion wird der Bahnhof in den Bildern überwiegend hell und leicht wiedergegeben, aber hin und wieder auch dunkel und schwer.
Es gibt also viele Möglichkeiten einer fotografischen Interpretation. Entscheiden Sie selbst, welche Ihnen am meisten zusagt.

Hier geht’s zur Ausstellung auf lumifaktur.de

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„Liège-Guillemins“! This name makes every ambitious architectural photographer sit up and take notice – for good reason!
We’re certainly talking about the train station in Liège, Belgium, which was opened in 2009 and has been an Eldorado for photographers ever since.
Built by famous spanish Architect Santiago Calatrava, who’s renowned all over the world for his organic, futuristic designs and who’s buildings are reminiscent of art sculptures, the train station Liège-Guillemins with its clear rolling supporting structure is an absolute photographic must!
And the best thing about it: Unlike German train stations, you can photograph there with a tripod without any problems. Nobody’s bothered by that. Quite the contrary: You even get the impression that the train station’s employees are proud that „their“ train station is so photogenic and popular.
No wonder that over time more and more Lumifaktur photographers were heading to Liège. Not surprisingly they all returned with different results. According to its open, airy construction the train station was predominantly depicted brightly and light but every now and then also dark and massive.
So there are a lot of possibilities of a photographic interpretation. It’s up to you to decide which one you like most.

Visit the exhibition on lumifaktur.de

 

Der iPhone Photography Award (IPPA)

2. August 2014 at 16:53

Screenshot

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Kann man mit dem Handy seriös fotografieren und ansprechende Bilder machen?
Während die Fotografen weltweit darüber noch ausgiebig diskutieren, hat 
die Kunstwelt die mobile Fotografie längst als Anziehungspunkt für Wettbewerbe und Austellungen für sich entdeckt.

Einer der renommiertesten Wettbewerbe dieser Art ist der international ausgeschriebene iPhone Photography Award (IPPA) (https://www.ippawards.com/index.html).
In den unterschiedlichsten Kategorien können Fotografen und Fotokünstler Arbeiten einreichen. Die einzige Voraussetzung ist wie der Name schon sagt die Tatsache, dass 
die Bilder auf dem iPhone entstanden und bearbeitet sein müssen.

Wer nun über ein Android Handy oder ein Windows Phone verfügt muss nicht traurig sein. Wettbewerbe wie der Mobile Photography Award (http://mobilephotoawards.com/) bieten eine gute und seriöse Plattform, die eigenen Bilder im Wettstreit bestehen zu lassen.

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Taking serious pictures and appealing images with a mobile phone?
While photographers worldwide still enter the debate about that, the art community has discovered this way of photography as an attraction pole for exhibitions and competitions.

One of the most renowned contest is the international iPhone Photography Award (IPPA) (https://www.ippawards.com/index.html).
Artists can enter their work in 
many different areas. The only requirement is, as the name states, that the pictures have to be taken with an iPhone, as well the the editing.

Don’t be sad if you own an Android driven mobile phone or a Windows phone. Competitions like the Mobile Photography Award (http://mobilephotoawards.com/) offer a serious and perfect platform for your pictures to be judged.

IPPAWARDS | 8th Annual iPhone Photography Awards
www.ippawards.com

Volltreffer – “ im Goethehaus, Frankfurt” von Alexander Becker

23. Juli 2014 at 14:50

Haselblad Planar Delta 400 Tanol Goethehaus

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Lumifaktur Fotograf Alexander Becker (zum Profil auf lumifaktur.degelingt mit seiner Hasselblad mit 80mm Planar im Goethehaus, Frankfurt ein wunderbares und sanftes Bild.

Alexander schreibt zu seiner Arbeit:
Seit einiger Zeit versuche ich, Situationen einzufangen, in denen Umgebung, Person und Licht zueinander passen. Bei der jungen Frau, die im elegant und leicht wirkenden Sitz auf dem Boden eines Zimmers im Frankfurter Goethehaus saß, das vom hellen, doch milden Licht beleuchtet wurde, passte alles, und ich musste nur noch auf den richtigen Moment warten, um sie ohne andere Besucher fotografieren zu können.
Das Bild entstand mit einer analogen Hasselblad-Kamera. Der Lichtschachtsucher und die Beschränkung auf 12 Bilder pro Film helfen mir dabei, mich mehr auf jedes einzelne Bild zu konzentrieren.

Hier geht’s zum Bild auf lumifaktur.de

 

Lumifaktur Photographer Alexander Becker (visit his profile on lumifaktur.de) captured a beautiful and gentle image with his Hasselblad and an 80mm Planar.

Alexander comments on his image:
Since a while I am trying to capture situations in which the surrounding, persons and the light perfectly match. With this young lady who was sitting elegantly on the floor of a room in the Goethe-House in Frankfurt, which was lit by bright but yet soft light, all of this came together. So I just had to wait for the right moment in order to take her photo without other visitors in the frame.
The image was taken with an analogue Hasselblad camera. Its waist-level finder and the restriction on 12 images per roll of film help me to concentrate more on each single shot.

See the image on lumifaktur.de